Reisecheck: All-Inclusive Urlaub im Detail (Teil 2)

Diese Unterschiede existieren bei All-Inclusive Angeboten

Im ersten Teil unserer Reisecheck-Reihe haben wir euch vorgestellt, mit welchem organisatorischen Aufwand und Preisunterschied ein All-Inclusive Urlaub gegenüber einem eigens arrangierten Urlaub verbunden ist.

Im zweiten Teil gehen wir der Frage nach, wie es bei All-Inclusive Angeboten im Detail aussieht. Bemerkenswert ist dabei der Anteil der All-Inclusive Resorts in den typischen Reiseregionen. So sind zum Beispiel in der Türkei 89 Prozent aller Resorts All-Inclusive Hotels, in Ägypten 86 Prozent, Spanien 53 Prozent, in der Dom. Rep. sogar 90 Prozent und in Mexico 68 Prozent. Zwar kennt wohl jeder den Begriff All-Inclusive und die damit verbundenen, farbigen Armbändchen, allerdings ist die Verwirrung bei Zusätzen wie Super- oder Ultra All-Inclusive Paketen fast komplett. Daneben hat man außerdem noch die große Wahl zwischen All-Inclusive Soft und All-Inclusive Light. Das wichtige hinter den ganzen Bezeichnungen ist jedoch die Frage – was erhalte ich für mein Geld und was brauche ich wirklich?

Unterschiede bei All-Inclusive: Basic Version gegen Ultra

Snacks, Erfrischung und Cocktails - was ist drin in All-Inclusive Angeboten?Die Basic Version von All-Inclusive bietet Frühstück-, Mittag-, Abendessen als Buffet (dazwischen Kuchen und Snacks) und landestypische alkoholische und alkoholfreie Getränke. Manchmal bietet das Hotel noch kostenlose Kinderbetreuung, Sport- und Fitnessangebote und Entertainment am Abend an.

Top Hotels mit Bewertungen von über 90% bieten mittlerweile gratis Fitness- und Wellnessangebote an (Massagen und Beauty-Anwendungen kosten jedoch extra). Aufgeld wird darüber hinaus für Golf, Tennis, Reiten, Tauchen etc verlangt. All-inclusive Plus oder Ultra bieten zum Teil eine Anwendung/Massage/Aktivität kostenlos an.

All-Inclusive im Nahen Osten: Buffet für alle / Á-la-Carte nur für Ultra-Gäste

Besonders in Dubai oder Abu Dhabi werden diese Pakete angeboten. Unterschiede zwischen All-Inclusive und Super/Ultra All-Inclusive Paketen finden sich vor allem in der Flexibilität und Wahl der Restaurants, wobei Ultra All-Inclusive Pakete eine deutliche größere Vielfalt an Restaurants gewähren. So ist bspw. bei herkömmlichen All-Inclusive in Luxus-Hotels kann sich lohnenAll-Inclusive Angeboten lediglich das Hauptrestaurant beinhaltet, während Ultra All-Inclusive Angebote eine freie Wahl von Restaurants anbieten und der Urlauber auch in den vielen Á-la-Carte Restaurants speisen kann, ohne dafür separat bezahlen zu müssen. Das lohnt sich insbesondere, wenn man auf Abwechslung bei der Verpflegung Wert legt. Zudem erlauben Ultra-Inclusive Pakete ebenfalls einen kostenlosen Verzehr von Getränken nach 22 Uhr, während in vielen „normalen“ All-Inclusive Paketen Getränke nach 22 Uhr bereits bezahlt werden müssen. Gleiches gilt für viele Hotels in Ägypten und der Türkei.

All-Inclusive im Land der All-Inclusive Resorts: Hier erhält man das meiste für sein Geld

Am Beispiel Dominikanische Republik bedeutet All-Inclusive meist – Vollpension (inkl. Snacks den ganzen Tag) und lokale/internationale Getränke, Sportarten wie Volleyball und Tennis, sowie ein Fitnessstudio, Animation und Abendshows sowie Kinderbetreuung.

In der Karibik ist die Gastronomie meist sehr gut und man erhält neben dem Buffet immer noch mindestens ein Restaurant, in dem Spezialitäten serviert werden. Dazu gehören oft frischer Fisch und Krustentiere, was an der türkischen Riviera Türkisfarbenes Wasser und traumhafte Sandsträndenur selten auf den Tisch kommt. Internationale Getränke und Cocktails sind in den karibischen Clubs ebenfalls häufiger im Preis enthalten und – Vorteil der Lage – es gibt exotische Früchte satt. Die Dominikanische Republik ist zwar nicht günstig, erfüllt aber durchaus den Karibischen Flair mit langen weißen Sandstränden, türkisfarbenem Meer und Kokospalmen. Vor allem im Gebiet Punta Cana gibt es herrliche kilometerlange Strände, die zu romantischen Spaziergängen einladen.

FAZIT:

Als Urlauber in diesen Ländern sollte man sich deshalb zunächst überlegen, wie viel Abwechslung man sich bei der Verpflegung persönlich wünscht und ob der Aufpreis für die Buchung von Ultra All-Inclusive Paketen tatsächlich lohnt. Auch sollte man beachten, dass einige Veranstalter ebenfalls noch mit Plus- oder Premium-Optionen locken, für die man zusätzliches Geld in die Hand nehmen kann. Entscheidend ist abschließend die Frage, wie viel Freiheit man sich tatsächlich erkauft oder ob All-Inclusive Pakete – gleich welcher Art – nicht auch Einschränkung bedeuten. Deshalb lohnt es sich immer bei der Buchung, genau abzuwägen und sich über die Hotels zu informieren. Veranstalter- und Buchungsseiten geben dabei meist einen guten Überblick über inbegriffene Leistungen und Zusatzangebote gegen Aufpreis. Kurz gesagt, All-Inclusive lohnt sich eigentlich immer für Familien mit Kindern und lohnt sich in den meisten Fällen auch für junge Paare, die einfach nur entspannen wollen.

Damit ihr bei eurer nächsten Buchung einen guten Überblick über die Komplexen Angebote und Unterschiede habt, erstellen wir für euch eine Art All-Inclusive-Checkliste, die euch dabei helfen soll rauszufinden, ob das Hotel das richtige für EUCH ist.

Tipps und Tricks – Teil 2:

In unserem ersten Beitrag haben wir euch den Visa Trick in Ägypten beschrieben. Heute geben wir euch noch drei weitere Empfehlungen ans Herz, die uns persönlich den All-Inclusive Urlaub noch angenehmer gemacht haben:

  1. Möchtet ihr gerne Ausflüge im Urlaub machen? Dann solltet ihr bereits vor Reiseantritt mögliche Tops und Flops identifizieren. Im Internet (klassische Urlaubsportale) finden sich hilfreiche Urlaubstipps, wo gut und günstig gebucht werden kann. Die Hotels bieten zwar auch diesen Service an, berechnen aber meist einen Zuschlag von bis zu 50% für Ihre Vermittlung.
  2. Eine kleine Aufmerksamkeit (Trinkgeld) haben gründliche Zimmermädchen und aufmerksames Personal auch bei All-Inclusive verdient. Am besten bereits zu Beginn (am 1 Tag!) geben und am bei guter Leistung am letzten Tag nochmal. Ihr glaubt nicht, welchen Unterschied das machen kann!
  3. All-Inclusive lohnt sich eigentlich nur, wenn die Hotelanlage viel zu bieten hat. Ist dies nicht der Fall, wird einem schnell langweilig und man verlässt die Anlage – was zu zusätzlichen Ausgaben führt. Seid ihr zu zweit und liebt Ruhe – trinkt nur Wasser und esst nicht viel – dann greifet lieber zu Halbpension. Für Familien lohnt sich eigentlich immer die Wahl „All-Inclusive“.

 

Die besten Hotels für jedes Portemonnaie (All-Inclusive mit Suite/ Doppelzimmer)

All-Inclusive: Verpflegung rund um die UhrInteressiert ihr euch für eine All-Inclusive-Reise, die das Geld wert ist und bei der ihr keine Kompromisse eingehen müsst? Dann haben wir hier eine kleine Auswahl für euch mit den Top Hotels in den begehrtesten Urlaubsregionen in den besten Reisezeiträumen.

Türkei (Hauptreisezeit September/Oktober Schnäppchen im Frühling oder Sommer)

Hotel Delphin Botanik 5*, Side

Hotel Delphin Botanik Platinum 5*, Side

Kirman Hotels Leodikya Resorts 5*, Side

Mallorca (Hauptreisezeit Juli/August – Schnäppchen im Frühling oder Herbst)

Allsun Hotel Amárac 4,5*, Cala Millor

Allsun Hotel Paguera Park 4,5*, Paguera

Aparthotel Tropicana 4,5*, Cala Millor

Dominikanische Republik (Hauptreisezeit Dez. – März – Schnäppchen im Sommer)

Bavaro Princess All Suites Resort 5*, Punta Cana, Suite

Grand Bahia Principe Turquesa 5*, Punta Cana, Suite

Grand Bahia Principe Bavaro 5*, Punta Cana, Suite

Sergej

Sergej

Sergej bereiste bisher in seinem Leben mehr als 26 Länder, 4 Kontinente und unzählige Städte. Er begeistert sich für fremde Kulturen und neue Orte. Das Reisen zeigt ihm auf, dass die Welt voller Entdeckungen steckt, die es zu erleben gilt. Auf diesen Fahrten hat er viele positive und negative Erfahrungen erlebt - Erfahrungen, die er gerne mit Euch auf diesem Travel-Blog teilen möchte.
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